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Forschungsprojekte an der Universitätshautklinik Würzburg

Bildbeispiele: Forschung in der Hautklinik

 

Dermatoonkologische Forschung:

Ein großer Teil der Patienten, die in unsere Klinik kommen, sucht uns wegen Tumorerkrankungen der Haut auf. Kein anderes Organ des Menschen entwickelt so häufig Tumoren wie die Haut. Darunter sind gutartige Tumoren, aber auch bösartige Krebserkrankungen. Wegen der großen klinischen Bedeutung ist die Dermatoonkologie auch im Bereich der Forschung einer der Schwerpunkte unseres Hauses. In verschiedenen Arbeitsgruppen werden das Melanom (Haferkamp, Houben, Buder, Gesierich), das kutane Lymphom (Wobser, Haferkamp), das Basalzellkarzinom (Bröcker, Kneitz), das Plattenepithelkarzinom (Giner) und das Merkelzellkarzinom (Houben) untersucht.

Allergie und Entzündung:

In westlichen Industriegesellschaften kommt allergischen Erkrankungen eine ständig wachsende Bedeutung zu. Rund ein Viertel der Gesamtpopulation leidet unter einer oder mehreren Allergien, die eine überschießende Reaktion des Immunsystems auf normalerweise harmlose Umweltstoffe darstellen. Die Aufklärung der Mechanismen, durch die Allergene ihre krankheitsfördernde Wirkung entfalten, ist ein wichtiges Forschungsanliegen mehrerer Arbeitsgruppen unserer Klinik. Unsere Forschungsbemühungen konzentrieren sich in diesem Kontext einerseits auf Untersuchungen zur Entstehung von Kontaktallergien (Schmidt, Goebeler), die beispielsweise durch Duftstoffe oder die weitverbreiteten Metallallergene Nickel und Kobalt ausgelöst werden, als auch auf Grundlagenforschung zur mitunter lebensbedrohlichen Bienen-/Wespengiftallergie; zu Ekzemkrankheiten sowie zu Medikamentenreaktionen (Trautmann, Kerstan, Stoevesandt). Neben der Grundlagenforschung sind wir mit klinisch-/patientenorientierter Forschung auf dem Gebiet der Bienen-/Wespengiftallergie und der allergischen sowie der nicht-allergischen Medikamentenreaktionen national und international aktiv (AG Insektengiftallergie der DGAKI, European Network of Drug Allergy der EAACI) (Stoevesandt, Kerstan, Trautmann). Mit dem Allergiezentrum Mainfranken ist an der Klinik darüber hinaus eine Einrichtung angesiedelt, die allergologische Patientenversorgung, Forschung sowie Aus- und Weiterbildung interdisziplinär vernetzt.

Der klinischen Bedeutung altersbedingter Erkrankungen und Autoimmunerkrankungen Rechnung tragend, widmen sich mehrere Arbeitsgruppen unserer Klinik zudem der Untersuchung entzündungsfördernder und -hemmender Signalwege im Kontext von Gefäßerkrankungen (Schmidt) sowie chronisch-entzündlicher Hauterkrankungen, wobei hier blasenbildende Autoimmunerkrankungen (Benoit, Goebeler) sowie die Schuppenflechte (Psoriasis; Benoit, Goebeler) langjährige Interessensschwerpunkte unserer klinisch-orientierten Forschung darstellen.